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Höhepunkte der ersten Woche

Die erste Woche der Sommertour widmete Matthias Höhn unter anderem der Landwirtschaft in der Altmark.
Wir besuchten die Agrargenossenschaft in Seeben, gemeinsam mit Vertreter:innen des Bauernverbandes die Agrarerzeugergemeinschaft Pretzier und diskutierten während einer Abendveranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus von Pretzier mit Landwirt:innen über die Zukunft der Landwirtschaft zum Wohle von Mensch, Natur und Umwelt, begleitet von Kirsten Tackmann, MdB und Kerstin Eisenreich.

In den letzten Jahren wurden landesweit – besonders im ländlichen Raum – viele Freibäder geschlossen. Mit der Eingemeindung Liestens nach Salzwedel schloß auch das dortige Waldbad. Dagegen wehren sich die Menschen vor Ort seit vielen Jahren. Sie gründeten einen Verein und sammeln Gelder, um ihr Freibad nicht nur wieder eröffnen, sondern auch sanieren können. Der Vereinsvorsitzende, Andreas Weigelt, erörterte seine Vorstellungen und Wünsche, insbesondere die Unterstützung aus der Politik. Von der Linken sei diese gegeben, aber nicht alle Fraktionen im Salzwedeler Stadtrat bekennen sich zum Waldbad Liesten. Man werde auch weiterhin vor Ort alles tun, damit im nächsten heißen Sommer wieder Tausende im beliebten Waldbad ihre Abkühlung suchen können.

Matthias Höhn informierte sich im direkten Gespräch mit Mitgliedern der Energiegenossenschaft in Salzwedel über deren Visionen und die Herausforderungen der Energiewende. Seit nunmehr 10 Jahren wird auf einem 1,4 Hektar großen Gelände in Salzwedel Solarstrom für 200 Haushalte produziert. Herr Behrends und Herr Lenz berichteten von den anfänglichen Problemen, besonders mit Avacon, um ans Netz zu gehen. Die großen Konzerne haben Probleme mit kleinen dezentralen Energieproduzenten, da diese in das Geschäftsfeld der Energieriesen vorstoßen. Mittlerweile hat die Genossenschaft mehr als 80 Mitglieder, sodass Menschen direkt die Energiewende in Deutschland nicht nur mitgestalten , sondern auch an den Gewinnen beteiligt sind. Gerade die erneuerbaren Energien eignen sich aufgrund ihrer Kleinteiligkeit, um auch neben den „Energieriesen“ zu bestehen.

Höhepunkte der zweiten Woche

In der zweiten Woche der Sommertour stand die Versorgung des ländlichen Raumes im Mittelpunkt. Bei einem Treffen mit den Einwohnerinnen und Einwohner am dortigen Konsum in Groß Garz wurde deutlich, dass dieser nicht nur wichtig für die Grundversorgung der Menschen mit dem alltäglichen Bedarf, sondern auch ein Ort des Treffens und des Austauschs, ist. Gerade letzterem wurde eine sehr große Bedeutung zugesprochen.

Weiter ging es nach Seehausen, wo seit Jahren erfolgreich ein Verein für den Erhalt des Freibades streitet. Ohne diesen Einsatz gäbe es weit und breit keine echte Möglichkeit sich im Sommer abzukühlen und zu baden. Matthias Höhn unterstützt die tolle Arbeit des Vereins mit einer Spende von 150€.

Beim Nachbarschaftscafe in Seehausen kamen viele Menschen, um mit dem Abgeordneten ins Gespräch zu kommen. Besonderen Raum nahm angesichts der dramatischen Bilder aus Afghanistan das Thema Evakuierung der hilfesuchenden Menschen ein.

Höhepunkte der dritten Woche

Beim Besuch des Tiergeheges Klötze während der Sommertour im letzten Jahr überreichten die Mitglieder des dortigen Fördervereins dem Bundestagsabgeordneten ein Spendenesel. Dieser war nun gut ein Jahr im Wahlkreisbüro und hatte in der Zwischenzeit ordentlich Spenden „gefuttert“. Während seiner Tour durch Klötze besuchte Matthias Höhn abermals das Tiergehege, um das volle Eselchen mit den Spenden zurück zu bringen. Dabei nutzte er die Möglichkeit, sich die in diesem Jahr schon getätigten Arbeiten und Fortschritte bei der Modernisierung der Anlage anzuschauen. Es ist Klasse, was der Förderverein dort vor Ort schafft und leistet.

 

Zum 82. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen besuchte Matthias Höhn die Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe in Gardelegen. Nur wenige Stunden vor der Ankunft der amerikanischen Truppen wurden dort am 13. April 1945 mehr als 1000 KZ–Häftlinge in einer Feldscheune lebendig verbrannt.

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Gardelegen und der Gedenkstätte gedachten wir der Opfern dieses, in der Endphase des Krieges begangenen, Verbrechens. Bei der am Abend folgenden Veranstaltung zeigte Matthias Höhn die augenblicklichen Gefahren für den Frieden auf. Die Spirale der globalen Aufrüstung bei gleichzeitigen Aufkündigungen von Abrüstungsverträgen stellen ein enormes Konfliktpotenzial dar. Insbesondere die dramatische Situation in Afghanistan nahm viel Raum in der Debatte ein.

Höhepunkte der vierten Woche

In der vierten Woche der Sommertour spielte besonders die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum eine große Rolle. Mit der Schließung des Havelberger Krankenhauses mitten in der Pandemie wurden die Probleme und Baustellen im bestehenden Gesundheitssystem offengelegt. Sparzwänge und Gewinnmaximierung haben aber in der Daseinsvorsorge nichts zu suchen. Ein Krankenhaus darf nicht nach marktwirtschaftlichen Prinzipien betrieben werden.

Matthias Höhn betonte bei einer Abendveranstaltung in der Havelberger "D 8", dass wir eine vollkommen neue Basis der Finanzierung des Gesundheitssystems benötigen. Wir brauchen eine Solidarische Gesundheitsvollversicherung, sprich eine Bürger*innenversicherung. Alle zahlen ein, Beiträge werden auf alle Einkommen erhoben, alle werden gut versorgt. Zuzahlungen und Eigenanteile fallen in Zukunft weg. Weiterhin ist es wichtig, wem die Einrichtungen der medizinischen Versorgung gehören: Wir sagen, dass dies die öffentliche Hand sein soll. Es ist nämlich ein Unterschied, ob ein gewinnorientiertes Unternehmen ein Krankenhaus betreibt oder die Kommune. Nur so können wir unser Gesundheitssystem wieder auf  ein starkes Fundament stellen und zukunftsfähig machen.

2013 brachen beim Elbehochwasser in Fischbeck die Deiche und das Wasser strömte ins Elbe–Havelland. Acht Jahre später sind die Deiche modernisiert und die weitgehend Schäden beseitigt. Im Gespräch mit dem Bürgermeister Bodo Ladwig erkundigte sich Matthias Höhn, welche Lehren man aus den damaligen dramatischen Ereignissen gezogen habe. Angesichts der aktuellen Bilder aus Rheinland –Pfalz stellt sich die Frage, wie man im Ernstfall die Menschen informiert und warnt. Da aber kaum noch Sirenen funktionieren oder vorhanden sind, ist dies eine schwierige Aufgabe. Eine Warnapp alleine kann dies nicht leisten, da besonders ältere Menschen oft kein Handy haben. In den vergangenen Jahren ist seitens der Verantwortlichen sehr wenig getan worden. Dies gilt es zu ändern.

Höhepunkte der fünften Woche - 14. September bis 16. September 2021

In der vorletzten Woche der Sommertour standen drei Podiumsdiskussionen und damit die politische Auseinandersetzung mit den anderen Kandidierenden an. Es wurde sehr deutlich, dass nur mit einer starken LINKEN ein Politikwechsel im Land möglich sein wird. Ein Weiter so mit der CDU, im schlimmsten Fall mit der FDP, darf es nicht geben.

Im Rahmen einer Gesprächsrunde mit den Mitgliedern der Volkssolidarität Arendsee wurde u.a. über die Ungerechtigkeiten im deutschen Rentensystem gesprochen. Bis heute ist es der Bundesregierung aus CDU/SPD nicht wichtig gewesen, alle in der DDR erworbenen Rentenansprüche anzuerkennen. Die Lebensleistungen vieler Ostdeutschen werden nicht gewürdigt. So bleibt die in der DDR geleistete Arbeit weniger wert. Matthias Höhn machte deutlich, dass DIE LINKE auch weiterhin für die Rentengerechtigkeit kämpfen wird. Das Problem betrifft zudem nicht nur die jetzige Generation der Rentnerinnen und Rentner, sondern auch zukünftige ostdeutsche Generationen. Aufgrund der bestehenden Unterschiede im Lohnniveau von etwa 20% wird ein im Osten Arbeitender auch deutlich weniger Rente erhalten. Beim sich anschließenden Sommerfest am Stadion in Arendsee nutzen viele Menschen die Möglichkeit, sich auch über die anderen wichtigen Forderungen der LINKEN zu informieren.

In der vorletzten Woche der Sommertour standen drei Podiumsdiskussionen und damit die politische Auseinandersetzung mit den anderen Kandidierenden an. Es wurde sehr deutlich, dass nur mit einer starken LINKEN ein Politikwechsel im Land möglich sein wird. Ein Weiterso mit der CDU, im schlimmsten Fall mit der FDP, darf es nicht geben.

Im Rahmen einer Gesprächsrunde mit den Mitgliedern der Volkssolidarität Arendsee wurde u.a. über die Ungerechtigkeiten im deutschen Rentensystem gesprochen. Bis heute ist es der Bundesregierung aus CDU/SPD nicht wichtig gewesen, alle in der DDR erworbenen Rentenansprüche anzuerkennen. Die Lebensleistungen vieler Ostdeutschen werden nicht gewürdigt. So bleibt die in der DDR geleistete Arbeit weniger wert. Matthias Höhn machte deutlich, dass DIE LINKE auch weiterhin für die Rentengerechtigkeit kämpfen wird. Das Problem betrifft zudem nicht nur die jetzige Generation der Rentnerinnen und Rentner, sondern auch zukünftige ostdeutsche Generationen. Aufgrund der bestehenden Unterschiede im Lohnniveau von etwa 20% wird ein im Osten Arbeitender auch deutlich weniger Rente erhalten. Beim sich anschließenden Sommerfest am Stadion in Arendsee nutzen viele Menschen die Möglichkeit, sich auch über die anderen wichtigen Forderungen der LINKEN zu informieren.