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Explosivwaffen in bevölkerten Gebieten ächten

„Jeden Tag sterben mehr als 50 Menschen durch den Einsatz von Explosivwaffen in bevölkerten Gebieten. Fast alle Opfer von Bombardierungen in Städten sind aus der Zivilbevölkerung“, erklärt Matthias Höhn, für die Fraktion DIE LINKE Vorsitzender des Unterausschusses Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung, anlässlich der Einweihung des Mahnmals für die unbekannten Zivilistinnen und Zivilisten. Höhn weiter:

„Am 13. März wird das Mahnmal für die unbekannten Zivilistinnen und Zivilisten vor dem Brandenburger Tor eingeweiht. Es ist ein wichtiges Zeichen für das Gedenken an die unzähligen namenlosen Opfer und all diejenigen, deren Leben durch den Einsatz von Explosivwaffen in bevölkerten Gebieten zerstört wurde.

Explosivwaffen mit sogenannter Flächenwirkung üben verheerende Zerstörung in Städten und Dörfern aus: Zivilistinnen und Zivilisten werden getötet und verletzt. Krankenhäuser, Schulen und Straßen werden zerstört. Unsägliches Leid und Flucht sind das Resultat.

Eine große Staatengruppe arbeitet seit einigen Jahren an einer politischen Erklärung zum Einsatz von Explosivwaffen. Auch Deutschland nimmt an diesen Verhandlungen teil. DIE LINKE fordert die Bundesregierung auf, den Einsatz von Explosivwaffen mit Flächenwirkung in bevölkerten Gebieten zu ächten und sich dafür einzusetzen, dass diese Ächtung in die politische Erklärung mit aufgenommen wird.“


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